RE:SET

Wann BARF einen Reset braucht.

Warum manche Hunde nicht einfach umstellen, sondern neu starten müssen

BARF ist artgerecht.
BARF ist logisch.
BARF ist für viele Hunde ein riesiger Schritt Richtung Gesundheit.

Und trotzdem gibt es Hunde, bei denen selbst die beste Futterumstellung nicht sofort Erleichterung bringt – manchmal im Gegenteil: Symptome werden sichtbarer, verschieben sich oder kommen immer wieder zurück.

Wenn du das kennst, ist diese Seite für dich.

Nicht, weil BARF falsch ist.
Sondern weil dein Hund vielleicht mehr braucht als eine Umstellung.

Diese Seite ist für dich, wenn …

  • dein Hund immer wieder Durchfall hat – auch bei frischem Futter

  • Allergien, Juckreiz oder Hautprobleme nicht verschwinden

  • Ohrenentzündungen regelmäßig zurückkommen

  • dein Hund „irgendwie auf alles reagiert“

  • du ständig Futter wechselst, aber nie wirklich ankommst

  • du das Gefühl hast: Wir drehen uns im Kreis

Das sind keine Ausnahmen.
Das sind Hinweise.

Warum eine normale BARF-Umstellung hier oft nicht reicht

Bei vielen dieser Hunde ist der Darm:

  • dauerhaft gereizt

  • entzündet

  • aus dem Gleichgewicht geraten

Der Darm ist das Zentrum des Immunsystems.
Wenn er überlastet ist, kann selbst das beste Futter nicht richtig wirken.

Mehr noch:
Frische, nährstoffreiche Nahrung kann Prozesse anstoßen, die der Körper im aktuellen Zustand nicht bewältigen kann.

Das Ergebnis:

  • Symptome tauchen auf oder werden stärker

  • Beschwerden wechseln, verschwinden aber nicht

  • BARF wird infrage gestellt, obwohl es nicht das Problem ist

Was mit „Reset“ wirklich gemeint ist

Ein Reset ist kein radikaler Schnitt.
Kein „alles neu, alles anders“.
Und ganz sicher kein Sammelsurium aus Pulverchen.

Ein Reset bedeutet:

  • den Darm zu entlasten

  • Reize zu reduzieren

  • Verdauung zu beruhigen

  • und dem Körper wieder eine klare Ausgangsbasis zu geben

Manchmal heißt das:

  • weniger Vielfalt

  • bewusst vereinfachen

  • Tempo rausnehmen

Der Körper lernt, wieder richtig zu reagieren.