Was wirklich im Hundefutter steckt – und warum wir hinschauen sollten

Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.
— (unbekannt)
 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Einleitung – Warum wir über Hundefutter neu nachdenken sollten

  2. Was wirklich in industriellem Hundefutter passiert

  3. Künstliche Konservierungsstoffe – kleine Stoffe, große Wirkung

  4. Farbstoffe & Aromen – gemacht für Menschen, nicht für Hunde

  5. Füllstoffe & billige Zutaten – was niemand auf der Verpackung sieht

  6. Zutatenliste richtig lesen – die Reihenfolge verrät die Wahrheit

  7. Warum viele Hunde besser zurechtkommen, wenn Zusatzstoffe wegfallen

  8. Fazit – Dein Hund vertraut dir. Seine Ernährung liegt in deiner Hand.

  9. Gratis: Vollständiger Zusatzstoff-Guide als Download

 

Einleitung – eine Geschichte, die im Napf beginnt.

Stell dir vor, du wärst für einen Moment dein Hund.

Du vertraust.
Ohne Bedingungen.
Ohne Zweifel.

Du weißt nicht, was gesund ist, du liest keine Etiketten und verstehst keine E-Nummern.
Alles, was du weißt:
Dein Mensch würde dir niemals etwas geben, das dir schaden könnte.

Also frisst du, was du bekommst. Jeden Tag.

Jetzt stell dir vor, du könntest sehen, was wirklich mit deinem Futter passiert:

Frisches Fleisch – das dein Körper instinktiv versteht –
wird erst auf über 100°C erhitzt,
bis kaum noch etwas Natürliches übrig bleibt.

Die zerstörten Vitamine werden durch einen synthetischen Cocktail ersetzt,
damit das Ergebnis wieder „vollwertig“ wirkt.

Die Masse wird gepresst, getrocknet,
mit Fett und Aromen überzogen,
damit sie gut riecht und du sie gern frisst.

Weil Hunde Farbe kaum sehen,
aber Menschen bunte Kroketten kaufen,
kommen Farbstoffe dazu –
und ein bisschen Zucker schadet dem Verkauf auch nicht.

Alles landet in schicken Tüten,
umgeben von Versprechen, die gut klingen.

Warum sollte ich all diese industrialisierten Umwege zulassen,
wenn mein Hund instinktiv etwas ganz anderes bräuchte?

Und plötzlich bist du wieder der Mensch,
schaust deinem Hund ins Gesicht
und fragst dich:

Warum sollte ein natürliches Lebensmittel diesen ganzen Weg durchlaufen müssen, bis es im Napf landet?

Warum sollte aus echtem Fleisch eine sterile Masse werden müssen?
Warum muss etwas Natürliches erst durch dutzende Verarbeitungsschritte,
Maschinen, Hitze, Zusätze, Aromen und Marketing –
damit es am Ende im Napf landet?

Warum ist es überhaupt möglich, dass dieses künstlich zusammengesetzte Produkt
manchmal auch noch günstiger ist als echte, unverarbeitete Nahrung?


Warum diese Geschichte wichtig ist.

Viele Hunde wirken gesund – bis sie es irgendwann nicht mehr sind.
Verdauungsprobleme, Hautthemen, Juckreiz, stumpfes Fell, Zahnstein, chronische Entzündungen, Krebs …
Oft entstehen diese Themen nicht von heute auf morgen,sondern über Jahre, je nachdem, was täglich gefüttert wird.

Der Blick auf die Zutatenliste zeigt schnell, warum.


Was wirklich in vielen industriellen Futtersorten steckt

Nicht alles ist „schlecht“ – aber sehr vieles ist unnötig, belastend oder irreführend.

Hier sind die wichtigsten Stoffgruppen, die Hundehalter kennen sollten:


1. Künstliche Konservierungsstoffe

Damit Futter jahrelang haltbar bleibt, werden häufig Stoffe eingesetzt, die in natürlicher Nahrung nichts zu suchen haben:

  • BHA (E320) – potenziell krebserregend

  • BHT (E321) – kann hormonell wirken

  • Ethoxyquin (E324) – lange in importiertem Fischmehl

  • Nitrit/Nitrat – kann Nitrosamine bilden (kritisch!)

Diese Stoffe braucht kein Hund – sie sind lediglich praktisch für die Lagerung.


2. Farbstoffe – für den Menschen, nicht für den Hund

Hunde sehen kaum Farben.
Dennoch gibt es:

  • gelbe Kroketten

  • rote „Fleisch“-Pellets

  • grüne „Gemüse“-Stückchen

Erzeugt durch:

  • Red 40

  • Yellow 5

  • Blue 2

  • Karamell E150c/d

  • Rote Bete

Ihr einziger Zweck: Das Futter soll für uns appetitlich aussehen.


3. Aromen & Geschmacksverstärker

Wenn die Grundzutaten wenig Geschmack haben, hilft die Industrie nach:

  • Hefeextrakt (verstecktes Glutamat)

  • Mononatriumglutamat

  • aromatisierte Fette

  • Brühen unbekannter Herkunft

Der Hund frisst – aber nicht, weil das Futter hochwertig ist.


4. Füllstoffe – billig, aber belastend

Damit ein Sack Futter günstig bleibt, werden oft Zutaten verwendet, die eher Abfallprodukte sind:

  • Rübentrockenschnitzel (Zuckerindustrie)

  • Cellulose

  • Trockentorf

  • Maiskleber

  • Weizenkleber

Sie sättigen zwar – aber sie tun dem Hund nicht gut und können die Verdauung unnötig belasten.


Wie du ein Futter sofort richtig einordnest.

Einer der wichtigsten Punkte wird oft übersehen:

Die Reihenfolge der Zutaten zeigt, was wirklich im Futter steckt

Die Liste ist nach Menge sortiert:

➡️ Was ganz vorne steht, ist der Hauptbestandteil.
➡️ Alles danach wird immer geringer.

Wenn also „Getreide“ oder „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ an erster Stelle stehen, dann ist das die Basis – nicht Fleisch.

Weitere klare Hinweise für minderwertige Qualität:

  • unklare Sammelbegriffe („tierische Nebenerzeugnisse“)

  • bunte Kroketten

  • lange Listen an Zusatzstoffen

  • künstliche Vitamine in großen Mengen

  • Zuckerarten (Melasse, Rübenmark, Karamell)

Diese Regeln helfen dir, ein Futter in Sekunden zu beurteilen – ohne dich aufs Marketing zu verlassen.


Warum so viele Hunde besser zurechtkommen, wenn Zusatzstoffe wegfallen.

Wenn ein Hund endlich frische, unverarbeitete Nahrung bekommt, passiert oft etwas sehr Einfaches:

Sein Körper atmet auf.

  • die Verdauung stabilisiert sich

  • weniger Juckreiz

  • weniger Blähungen

  • weniger Zahnstein

  • glänzenderes Fell

  • weniger Geruch

Es ist nicht „Wunder“, es ist Biologie.
Ein Körper, der echte Lebensmittel bekommt, arbeitet anders als ein Körper, der jahrelang hochverarbeitete Produkte erhält.

Für all das zahlst du auch noch – und oft erscheint es günstiger als echtes Futter.

Wie kann ein ultraverarbeitetes Produkt mit hunderten Verarbeitungsschritten günstiger sein als echte Lebensmittel?

Da läuft etwas ganz Grundsätzliches falsch.

Vielleicht ist die viel wichtigere Frage nicht:
„Warum ist BARF teurer?“
sondern:
Wie billig muss Industriefutter produziert werden, damit sich dieser gesamte Prozess noch lohnt?

Und noch eine unbequeme Wahrheit:
Wenn etwas so billig hergestellt werden kann, dann bestimmt nicht mit Zutaten, die dein Hund wirklich bräuchte.

👉 hier im Blog-Artikel kannst du nachlesen, warum Barfen weniger Aufwand ist als du denkst.


Fazit:
Dein Hund kann nicht wählen – aber du kannst es!

Hunde vertrauen uns bedingungslos.
Sie lesen keine Deklarationen, sie verstehen keine Zusatzstoffe –
sie fressen, was wir ihnen geben.

Und genau deshalb sollten wir hinschauen.

Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen.
Es geht darum, bewusst zu entscheiden
und sich nicht von schönen Bildern oder Marketing-Slogans blenden zu lassen.

Denn die tägliche Ernährung ist einer der größten Hebel für ein gesundes Hundeleben.


 
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Hund oder Katze ?

Hallo, ich bin Beate – und bei mir leben zwei Hunde. BARF ist für mich ein echtes Herzensprojekt: weniger Fertigfutter, mehr artgerechte Ernährung. Denn frische Fütterung macht keine Mühe – sondern ist ein echter Game-Changer für eure Tiere.
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