Gefährlich für deinen Hund – was draussen gefährlich werden kann.

Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben. Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch , wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an. Das tun sie bis zu ihrem letztem Atemzug.   -Pablo Picasso-

 

Mini-Serie
„Gefährlich für deinen Hund“
Teil 2:
Gefahren draussen

 

Inhaltsverzeichnis

  • Streusalz im Winter

  • Pestizide, Glyphosat & Dünger

  • Gülle – unterschätzte Gefahr

  • Abgase & Feinstaub

  • Stehende Gewässer

  • Fazit: Waldbaden – das Beste, was du tun kannst

 

Belastungen entstehen nicht nur im Napf, sondern auch draußen – beim ganz normalen Spaziergang.
Einige davon sind offensichtlich, andere eher unsichtbar.
Gerade sensible Hunde reagieren auf solche Umweltfaktoren
oft schneller, als man denkt.

 

Im ersten Teil haben wir uns das Zuhause angeschaut.
Teppiche, Duftstoffe, Wasser, Materialien. 👉 Teil 1



Aber unsere Hunde verbringen einen großen Teil ihres Lebens draußen.

Und auch dort gibt es Einflüsse, die wir nicht immer auf dem Schirm haben.

Nicht, um dich zu verunsichern.
Sondern um ein bisschen mehr Klarheit reinzubringen.



Streusalz im Winter

Streusalz kann die empfindliche Haut an den Pfoten angreifen, austrocknen und zu Reizungen oder kleinen Verätzungen führen. Häufig entstehen Risse, Entzündungen und wunde Stellen.

Die geschädigte Haut ist anfälliger für Bakterien und Pilze. Viele Hunde beginnen dann, vermehrt an den Pfoten zu lecken – was alles noch verschlimmert.

Einfache Maßnahme:
Nach dem Spaziergang Pfoten, Beine und bei Bedarf den Bauch kurz mit Wasser abspülen.


Pestizide, Glyphosat & Dünger

Ob Felder, Weinberge, Gärten oder öffentliche Grünflächen – viele Flächen werden regelmäßig behandelt.

Hunde nehmen Rückstände über Pfoten, Haut und Schleimhäute auf oder beim Putzen über das Fell. Auch Grasfressen oder Pfützen können zur Aufnahme führen.

Was sich zeigen kann:
Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Hautreizungen – langfristig auch Belastungen von Leber, Nieren, Nervensystem und Hormonsystem.

Besonders empfindlich: Welpen, ältere Hunde und Tiere mit Vorerkrankungen.

Wichtig zu wissen:
Auch „natürliche“ Produkte sind nicht automatisch harmlos.

  • Organische Dünger können Magen-Darm-Probleme oder Verstopfung auslösen

  • Schneckenköder können Beschwerden verursachen

  • Schneckenkorn (Metaldehyd) ist hochgiftig

Was du tun kannst:

  • Frisch behandelte Flächen meiden (ca. 24–48 Stunden)

  • Gras- oder Pflanzenfressen möglichst vermeiden

  • Kein Pfützenwasser trinken lassen

  • Pfoten und Bauch nach dem Spaziergang abspülen


Gülle – unterschätzte Gefahr

Gülle gilt als natürlicher Dünger, kann aber gefährlich sein. In ihr können sich Bakterien wie Clostridium botulinum bilden, die ein starkes Nervengift produzieren.

Aufnahme z. B. durch:

  • Pfützen

  • Gras am Feldrand

  • Wälzen

  • Kontakt mit toten Tieren

Mögliche Symptome (oft verzögert):
Schwäche, Zittern, Lähmungen, Schluckprobleme, Atembeschwerden

Wichtig:
Bei Verdacht sofort zum Tierarzt.

Vorbeugung:

  • Gegüllte Felder meiden

  • Kein Pfützenwasser

  • Wälzen verhindern

  • Nach Kontakt gründlich abspülen


Abgase & Feinstaub

Schadstoffe aus Verkehr und Industrie werden über die Atemwege aufgenommen. Hunde sind stärker betroffen, weil sie näher am Boden atmen und intensiv schnüffeln.

Das kann Atemwege, Organe und Immunsystem belasten und langfristig zu Entzündungen führen.

Alternative:
So oft wie möglich in die Natur – besonders in den Wald.
Frische Luft, weniger Schadstoffe und ganz nebenbei mehr Ruhe – für dich und deinen Hund.


Stehende Gewässer

Pfützen, Tümpel oder Weiher sind oft stärker belastet als man denkt. Dort sammeln sich Schadstoffe, Keime und Parasiten.

Besonders gefährlich: Blaualgen, die starke Leber- und Nervengifte bilden können.

Auch Pfützen können problematisch sein – z. B. durch Bakterien, Dünger oder Öl. Eine mögliche Folge ist Leptospirose, eine ernsthafte Infektionskrankheit.

Fazit:
Deinen Hund möglichst nicht aus stehenden Gewässern trinken lassen.


Fazit:
Waldbaden – das Beste,
was du tun kannst !

Eine der einfachsten und gleichzeitig wirkungsvollsten Möglichkeiten, deinen Hund zu entlasten: raus in den Wald.

Waldbaden bedeutet, bewusst und achtsam Zeit im Wald zu verbringen – ohne Ziel, ohne Tempo. Einfach da sein.

Die Waldluft enthält sogenannte Terpene, natürliche Botenstoffe der Bäume. Über die Atmung aufgenommen, können sie sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Studien zeigen außerdem: Im Wald wird der Parasympathikus aktiviert – der Teil unseres Nervensystems, der für Entspannung und Regeneration zuständig ist.

Das Ergebnis: weniger Stress, bessere Schlafqualität, mehr Ruhe im Körper. Auch Blutdruck, Herzfrequenz und Cortisol können sinken. Gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt.

Und das gilt nicht nur für uns. Auch dein Hund profitiert davon.

Setz dich einfach mal mit ihm auf einen Baumstamm und nimm wahr, wie er die Umgebung erlebt – all die Gerüche und Geräusche, die wir oft gar nicht mehr bewusst wahrnehmen.

Mehr musst du oft gar nicht tun.

 

Hund oder Katze ?

Hallo, ich bin Beate – und bei mir leben zwei Hunde. BARF ist für mich ein echtes Herzensprojekt: weniger Fertigfutter, mehr artgerechte Ernährung. Denn frische Fütterung macht keine Mühe – sondern ist ein echter Game-Changer für eure Tiere.
◕‿◕
Happy to meet you

 
 
 

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Gefährlich für deinen Hund – was in deinem Zuhause zur Belastung werden kann.